WatchDog WatchDog WatchDog WatchDog

Innerhalb der Nutzhunde stellen die Herdenschutzhunde eine Einzigartigkeit dar: sie arbeiten selbstständig und unabhängig vom Menschen. Selbst wenn ein Hirte bei der Herde anwesend ist, erfüllen sie ihre Aufgabe nicht unter seinem Kommando und mit Hilfe von Anweisungen. Ihre Hauptarbeitszeit ist, angepasst an die Aktivität der Raubtiere, vorwiegend nachts. Diese Selbstständigkeit ist Voraussetzung für ihre Effizienz in der Abwehr von Raubtieren. Sie stellt aber auch eine gewisse Problematik dar. Gesetzgebung wie Gesellschaft sind nicht vorbereitet auf solche Nutzhunde und entsprechende Missverständnisse und Ängste können auftreten. Die (bald abgeschlossene) Entwicklung und Anwendung eines spezifischen GPS-GSM-Systems namens WatchDog hilft mit, die Ausbildung und Überwachung von Herdenschutzhunden zu optimieren und damit einerseits die Effizienz der Hunde zu steigern und andererseits ihre Akzeptanz zu fördern.

WatchDog erlaubt also, mittels eines GPS-GSM-Halsbands und einer Webapplikation das räumliche Verhalten von Herdenschutzhunden und anderen Nutztieren in gewissen Situationen zu verfolgen. Dabei wurden mehrere Funktionen entwickelt: Zustellung einer SMS, wenn der Hund einen definierten Rayon verlässt, „Live“-Übertragung am Computer oder auf dem Smartphone, Visualisierung der Position des Hundes zum gewünschten Zeitpunkt (wenn die Leistung des GSM-Netzes ausreicht) oder Wiedergabe der Bewegungen des Hundes und der anderen mit einem WatchDog-Halsband versehenen Tiere am Bildschirm. Für die technischen Arbeiten des Projekts war und ist die Fachhochschule Technik und Informatik in Biel zuständig.

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